Herausfordernde Zeiten erforden den Mut für neue Wege.
Die Sofakirche aus Neukirchen in der Oberpfalz geht voran.

Bleib nicht alleine

Du fühlst dich alleine und möchtest mit jemandem reden? Oder du brauchst Hilfe, um deinen Alltag besser geregelt zu bekommen? Dann zögere nicht und melde dich bei uns. Deine Konfession spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass es dir gut geht! Melde dich > hier bei uns.

Herzlich willkommen! Schau dich in Ruhe um.

Die Sofakirche lädt dich zum Stöbern ein. Mit unseren Texten und Bildern stellen wir dem allgegenwärtigen Klima von Verunsicherung, Angst und Hektik eine klare Grundüberzeugung entgegen: Gott lässt uns nicht allein. Und: die Beschäftigung mit seiner Botschaft kann uns Ruhe, Zuversicht und Schaffenskraft verleihen. Fragen und Antworten, Sorge und Zuversicht dürfen hier vorbehaltlos nebeneinander stehen.

Zur Erinnerung an den 75. Todestag
des evangelischen Theologen

DIETRICH BONHOEFFER
UNVERGESSEN

Vor 75 Jahren, am 9. April 1945, wurde Dietrich Bonhoeffer im Konzentrationslager Flossenbürg bei Regensburg hingerichtet

Sofakirche im Gespräch mit Richard Reisinger, Landrat

 

Vor wenigen Tagen ist Richard Reisinger erneut zum Landrat für unseren Landkreis gewählt worden. Für die Sofakirche beantwortet er uns am Ende eines langen Arbeitstages drei Fragen. Lerne deinen Landrat als überzeugten und zupackenden Christen kennen, der aus Überzeugung lieber handelt, statt lange Reden zu halten.

Sofakirche im Gespräch mit Ann-Kathrin Förderreuther, Religionspädagogin und Kirchenvorsteherin

Ihr Mann hat vor wenigen Wochen die Nachfolge von Metzger Hans Deyerl übernommen, sie selbst ist als Religionslehrerin an der Grundschule sowie als Leiterin des MiniGottesdienst-Teams und dem Kirchenvorstand vielen Neukirchnern bekannt. Jetzt beantwortet uns Ann-Kathrin drei Fragen. 

Sofakirche im Gespräch mit Konrad Kohl, Landjugend-Vorstand aus Neukirchen

Konrad – Konny – Kohl ist mit Leib und Seele Neukirchner. Wenn es um die Jugenarbeit im „Keller“ geht, ist der Vorstand der Evangelischen Landjugend immer vorn dabei. Auch bei der Planung des Sonnwendfeuers behält der enthusisatische Mechatroniker den Überblick.

Sorge dich um deine Seele!

Na, hast du vorgesorgt in den letzten Tagen und Wochen? Sei ehrlich!

Gut, Klopapier war schnell aus. Desinfektionsmittel ebenso. Aber im Supermarkt vor leeren Regalen stehen, hat bei mir schon den Impuls ausgelöst zumindest von dem mehr zu kaufen, was noch da war: ein paar Packungen Nudeln mehr als sonst. (Haushaltsübliche Mengen sind das meist sowieso nicht.) Noch zwei Stück Seife extra. Mein weiß ja nie … Irgendwann war der Einkaufswagen voll.

An der Kasse dann der Blick der Verkäuferin und die etwas gemeine Frage: „Haben Sie heute mal Zeit zum Einkaufen oder sorgen Sie auch vor?“ Natürlich hatte ich nur einfach mal Zeit.

Und überhaupt ist es doch nichts Schlimmes, vorzusorgen um allen Widrigkeiten des Lebens trotzen zu können.

Das machen wir doch sonst auch. Es geht schon am Tag unserer Geburt mit dem Kinderuntersuchungsheft an und zieht sich in Vorsorgeuntersuchungen durch unser ganzes Leben. Wir treffen finanzielle Vorsorge. Sorgen mit unserer Ernährung Krankheiten und körperlichem Verfall vor. So zumindest die Theorie. Wir quälen unsere Körper um dem Alter vorzubeugen. Und vorsorglich machen wir auch die eine oder andere Überstunde, damit sich der Chef freut, oder damit wir einmal Zeit haben, wenn wir Zeit brauchen, weil wir vor lauter Arbeiten und Vorsorgen nicht mehr können.

Schon interessant, dass in den Tagen von angeordnetem Verzicht auf Sozialkontakte und Ausgangsbeschränkung plötzlich die Frage nach etwas Laut wird, was in unserer Gesellschaft sonst kaum eine Rolle spielt: die Seele. Öffentlich wird diskutiert, welche Folgen es hat, wenn Menschen sich nicht mehr persönlich begegnen, wenn Berührungen wegfallen. Gleichzeitig informiert das Radio über Konfliktmanagement in der eigenen Familie, weil zu viel Nähe eben auch nicht nur eine Wohltat ist.

Schleichend hat die Sorge um die Ausbreitung und die Folgen des Virus die Vorsorge für das eigene Wohl ersetzt. Die Realität hat uns eingeholt. Während die einen um ihre Existenz bangen, atmen die anderen in der neu entdeckten Ruhe auf. Seele, das, was mein Innerstes ausmacht, meine Ängste, meine Sorgen, aber eben auch meine Kraft, mein weites Herz und der Wunsch nach einem friedlichen und guten Leben, werden plötzlich zugänglich. Ist ja keine Ablenkung mehr da, die mich vor der Auseinandersetzung mit mir selbst bewahren würde.

Aber warum ist es eigentlich so schlimm oder uncool sich um sich selbst zu sorgen? Also nicht um den Gehaltszettel oder das soziale Ansehen, nicht um klicks und likes oder anerkennende Worte. Sondern schlicht und einfach darum, was ich brauche, damit ich die Luft habe, die ich zum Atmen brauche. Warum fällt es so schwer ausreichend Zeit zu haben, um herauszufinden, was mir die innere Stärke für mein Leben gibt um dann daran festzuhalten?

Im Moment habe ich Zeit. Zeit für meine Seele. Bei mir ist das am Schreibtisch sitzen und einfach aus dem Fester schauen und die Gedanken weiterdenken, die mich gerade beschäftigen. Intensiv und genau beobachten und hinhören, was sich um mich herum regt und bewegt. Und in das Gefühl eintauchen, dass ich bei meinem Schöpfer geborgen bin, egal wie schnell sich das Rad um mich herum dreht. (Ja, auch dafür brauche ich Zeit, denn sonst vergesse ich es.)

Kann ich also jetzt die Zeit nutzen und für meine Seele vorsorgen? Schön wäre es schon. Aber ich vermute, es geht nicht. Die Seele ist nicht mit Tiefkühlpizza und Instantweisheiten zufrieden. Damit es ihr und damit auch mir gut geht, muss ich ihr wohl immer wieder Beachtung schenken und die nötige Zeit einräumen. Doch was ihr wirklich gut tut, das kann ich jetzt herausfinden.

Im Übrigen hat auch Jesus schon darauf aufmerksam gemacht, dass ein Leben, das nur auf Hamstern und Vorsorgen aufbaut, nicht zum Ziel kommt. Lies doch mal im Lukasevangelium, Kapitel 12, die Verse 16-21.

Predigten von Pfarrerin Anja Matthalm zum Anhören

Von Ohr zu Ohr:
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 60 Sekunden für dich – Gedanken zum Innehalten

Kirwaherzerl

24/7 von Gott geliebt Ein Herz hängt um ihren Hals. Aus braunem Lebkuchenteig. Mit rotem Zuckerguss verziert. In der Mitte mit geschnörkelter Schrift steht geschrieben: „Weil I di mog.“ Ich finde es schön, wenn im Sommer Menschen ihr Herz plötzlich auf der Brust...

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Funkloch

„Hallo …..? Hallo ….?! Bist du noch dran, hörst du mich? …. So ein Mist!!! Funkloch.“ Im Zeitalter moderner Kommunikationsmittel können wir von überall aus mit jedem Menschen an so gut wie jedem Ort sprechen. Theoretisch. Leider ist die Verbindung immer wieder...

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Bikinifigur

Haben Sie eine Bikinifigur? Ich weiß: es ist eine dreiste und fiese Frage. Automatisch gleitet der Blick über den eigenen Körper. Bikinifigur… Da denken die meisten wohl an gestählte Körper und perfekte Rundungen an den richtigen Stellen bedecken. Im Psalm 139 heißt...

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Canyon – der Weg nach vorn

Bis zur Hüfte stehe ich im eiskalten Wasser. Die Wände des Canyons sind steil und glatt. Hinter mir stürzt ein Wasserfall auf mich zu. Nein – es gibt keinen Weg mehr zurück. Nach vorn ist die einzige Möglichkeit. Ich muss weiter dem Lauf des Wassers folgen, nur so...

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Gießkanne

Meistens ist sie grün und aus Plastik, manchmal auch aus Zink. Die Gießkanne. In den Sommermonaten ist sie die Lebensader für unsere Pflanzen. Jedes Mal aufs Neue beobachte ich voller Freude dieses kleine Wunder, wenn sich schlaffe, kraftlose Stiele und hängende...

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Freiraum

Du stellst meine Füße auf weiten Raum – Freiraum Fernsicht. Der Blick gleitet von der abgemähten Wiese im Vordergrund über den Waldrand und die Hügel dahinter bis zum Horizont. Ich atme tieft ein und aus. Kein Zeitdruck, kein Mensch der mir Vorschriften macht, kein...

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Erde unter den Nägeln

Erde unter den Nägeln – von der Kraft des Wassers und dem guten Gefühl „sauber“ zu sein Meine Hände sind schwarz von der Arbeit im Garten. Dreckränder haben sich unter den Fingernägeln angesammelt. Schweiß klebt auf meinem Rücken. Wenn ich schmutzig bin stelle ich...

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Ich sitze in Regensburg an der Donau. Es ist Bürgerfest. In einem endlosen Strom ziehen Menschen auf dem Weg von einer Musikbühne zur anderen am Hochufer entlang. Mein Blick gleitet von der Donau zu diesem Menschenfluss und bleibt hängen. Menschen tauchen auf, laufen...

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1 Eintrag
Thomas Matthalm Thomas Matthalm aus Neukirchen schrieb am 1. April 2020 um 18:03:
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