Sorge dich um deine Seele!

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Funkloch

„Hallo …..? Hallo ….?! Bist du noch dran, hörst du mich? …. So ein Mist!!! Funkloch.“ Im Zeitalter moderner Kommunikationsmittel können wir von überall aus mit jedem Menschen an so gut wie jedem Ort sprechen. Theoretisch. Leider ist die Verbindung immer wieder...

Bikinifigur

Haben Sie eine Bikinifigur? Ich weiß: es ist eine dreiste und fiese Frage. Automatisch gleitet der Blick über den eigenen Körper. Bikinifigur… Da denken die meisten wohl an gestählte Körper und perfekte Rundungen an den richtigen Stellen bedecken. Im Psalm 139 heißt...

Canyon – der Weg nach vorn

Bis zur Hüfte stehe ich im eiskalten Wasser. Die Wände des Canyons sind steil und glatt. Hinter mir stürzt ein Wasserfall auf mich zu. Nein – es gibt keinen Weg mehr zurück. Nach vorn ist die einzige Möglichkeit. Ich muss weiter dem Lauf des Wassers folgen, nur so...

Gießkanne

Meistens ist sie grün und aus Plastik, manchmal auch aus Zink. Die Gießkanne. In den Sommermonaten ist sie die Lebensader für unsere Pflanzen. Jedes Mal aufs Neue beobachte ich voller Freude dieses kleine Wunder, wenn sich schlaffe, kraftlose Stiele und hängende...

Freiraum

Du stellst meine Füße auf weiten Raum – Freiraum Fernsicht. Der Blick gleitet von der abgemähten Wiese im Vordergrund über den Waldrand und die Hügel dahinter bis zum Horizont. Ich atme tieft ein und aus. Kein Zeitdruck, kein Mensch der mir Vorschriften macht, kein...

Erde unter den Nägeln

Erde unter den Nägeln – von der Kraft des Wassers und dem guten Gefühl „sauber“ zu sein Meine Hände sind schwarz von der Arbeit im Garten. Dreckränder haben sich unter den Fingernägeln angesammelt. Schweiß klebt auf meinem Rücken. Wenn ich schmutzig bin stelle ich...

Der Strom der Zeit

Ich sitze in Regensburg an der Donau. Es ist Bürgerfest. In einem endlosen Strom ziehen Menschen auf dem Weg von einer Musikbühne zur anderen am Hochufer entlang. Mein Blick gleitet von der Donau zu diesem Menschenfluss und bleibt hängen. Menschen tauchen auf, laufen...

Alles eine Frage der Kleidung – Ich zieh mir Christus an

Was zieh ich an? – Haben Sie diese Frage für heute schon geklärt? Kleider machen ja bekanntlich Leute.

Der Apostel Paulus hat einen ungewöhnlichen Vorschlag für uns, wenn wir wieder einmal unschlüssig vor unserem Kleiderschrank stehen. In einem seiner Briefe schreibt Paulus (Kol 3):  „So zieht nun … herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld. Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.“

Was für eine Vorstellung! Wie verlasse ich heute das Haus, wie wirke ich auf mein Umfeld, wenn ich mir mit jedem Kleidungsstück auch eine Verhaltensweise anziehe, die von Nächstenliebe geprägt ist?

Probieren Sie es doch einmal aus.

Mit dem Unterhemd ziehen sie sich ganz bewusst Erbarmen an. Mit der Hose Freundlichkeit. Während sie Hemd oder Bluse anziehen hüllen Sie sich in Demut ein. Mit den Socken ziehen sie Sanftmut und Geduld an. Und beim Gürtel zumachen vergessen sie die Liebe nicht, die alles zusammenhält. So bekleidet treten Sie dann den Menschen gegenüber, die ihnen heute begegnen. Und dazu zählen auch sie selbst!

Funkloch

„Hallo …..? Hallo ….?! Bist du noch dran, hörst du mich? …. So ein Mist!!! Funkloch.“

Im Zeitalter moderner Kommunikationsmittel können wir von überall aus mit jedem Menschen an so gut wie jedem Ort sprechen. Theoretisch. Leider ist die Verbindung immer wieder gestört. Die nervigen Funklöcher im Gemeindegebiet kommen mir dabei manchmal vor wie Symbole unseres menschlichen Miteinanders.

Ständig teilen wir uns mit. Permanent erreichen uns Informationen über das, was andere tun, was ihnen gefällt, was es vermeintlich Wichtiges auf dieser Welt zu wissen gibt. Doch fühlen wir uns dabei verstanden? Kommen unsere Botschaften an?

Damit der Kontakt zu meinen Mitmenschen nicht abreißt und ich verstanden werde, dazu braucht es mehr als die Hoffnung, dass die Telefongesellschaft irgendwann für eine bessere Netzabdeckung sorgt. Wer Kontakt halten will muss das Funkloch überbrücken. Und dazu muss ich mich bewegen. In manchen Dörfern gibt es mittlerweile kleine Hinweisschilder, von wo aus man Empfang haben sollte. Im „echten“ Leben muss ich das selbst herausfinden.

Es könnte zum Beispiel bedeuten, dass ich nicht warte, bis ich wieder von einem Freund, einer Freundin höre, bis sie sich wieder meldet. Ich kann aktiv werden und mich auf den Weg machen und einfach mal wieder an der Haustür klingeln.

Ein zwischenmenschliches Funkloch überbrücken geht auch, wenn ich meinem Gegenüber bewusst zuhöre und ich mich bemühe seine Botschaft zu verstehen, die in und hinter seinen Worten steckt.

Und ich kann mich fragen, was ich denn eigentlich so alles für Botschaften aussende. Bin ich denn auch für andere zu verstehen?

Theoretisch ist Kommunikation ganz einfach. In der Praxis dagegen manchmal mühsam. In Verbindung bleiben und sich richtig verstehen grenzt manchmal fast an Arbeit. Es fordert möglicherweise sogar von mir, dass ich meinen sicheren Rückzugsort (mein Daheim; meine Urteile, die ich mir im stillen Kämmerchen bilde; meine Fassade hinter der ich mich verstecke ohne wirklich etwas von mir Preis zu geben) verlasse und mich für mein Umfeld öffne, für das was geschieht, wenn es plötzlich heißt: „Ja, ich bin noch da. Ich höre dich. Jetzt kann ich dich verstehen.“

Diese plötzliche Rückmeldung, wenn die Verbindung auf einmal wiederhergestellt ist, lässt mich manchmal ein bisschen erschrecken. „Wie, der andere ist noch dran? Damit habe ich ja gar nicht gerechnet.“ Doch dann ist es einfach nur schön, wenn alle Schwierigkeiten überbrückt sind. Dann geht mein Herz auf und meine Seele, wenn ich weiß: Ich werde verstanden. Und ich kann ganz Ohr sein für das, was mein Gegenüber bewegt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine kommunikative und gesegnete Sommerzeit mit viel gelungenem Austausch und schönen Begegnungen.

Und dran denken: Da ist noch wer auf Empfang. Denn JAHWE, der Gott, der mit uns auf dem Weg ist, ist der ICH BIN DA. Und er lässt durch den Propheten Jeremia den Menschen ausrichten: „Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen.“ (Jer 29,13)

Bikinifigur

Haben Sie eine Bikinifigur? Ich weiß: es ist eine dreiste und fiese Frage. Automatisch gleitet der Blick über den eigenen Körper. Bikinifigur… Da denken die meisten wohl an gestählte Körper und perfekte Rundungen an den richtigen Stellen bedecken.

Im Psalm 139 heißt es: „Ich danke Gott, dass ich wunderbar gemacht bin!“  – Für mich ist das das Gegenmodell zur Selbstperfektionierung unserer Körper. Diese Worte kommen voller Überzeugung aus tiefstem Herzen. Sicher nicht, weil der, der sie spricht, einem Ideal gleichkommt. Im Gegenteil. Wir Menschen sind von Gott wunderbar geschaffen mit all den vielen Spuren, die das Leben an unseren Körpern hinterlassen hat. Gerade so sind wir einzigartig, liebenswert und ansehenlich. Warum also das nächste Mal nicht voller Selbstbewusstsein das Schwimmbad besuchen und sich dabei denken: So bin ich. Und ich danke Gott, dass ich wunderbar gemacht bin!

Canyon – der Weg nach vorn

Bis zur Hüfte stehe ich im eiskalten Wasser. Die Wände des Canyons sind steil und glatt. Hinter mir stürzt ein Wasserfall auf mich zu.

Nein – es gibt keinen Weg mehr zurück. Nach vorn ist die einzige Möglichkeit. Ich muss weiter dem Lauf des Wassers folgen, nur so komme ich am Ende ans Ziel.

So verstehe ich ein Jesuswort, an dem ich immer wieder hängen bleibe: „Wer die Hand an den Pflug legt und blickt zurück, der ist nicht gemacht für das Reich Gottes.“ (Lk 9,62)

Wie oft drehe ich mich im Kreis? Wie oft sehne ich mich nach dem was war, bleibe an den Erinnerungen hängen, obwohl ich weiß, dass es kein Zurück mehr gibt in vergangene Zeiten? Nostalgie pflegen ist einfacher und sicherer als das unbekannte Land meiner Möglichkeiten zu entdecken.

Doch im Vergangenen ist kein Weiterkommen, kein Ankommen.

Unser Leben hat Sinn und es hat ein Ziel. Aber ich kann es nur finden, wenn ich den Blick nach vorn richte und aufbreche.

Gießkanne

Meistens ist sie grün und aus Plastik, manchmal auch aus Zink. Die Gießkanne. In den Sommermonaten ist sie die Lebensader für unsere Pflanzen. Jedes Mal aufs Neue beobachte ich voller Freude dieses kleine Wunder, wenn sich schlaffe, kraftlose Stiele und hängende Blütenköpfe kurze Zeit nach dem Gießen wieder aufrichten und voller Kraft der Sonne entgegenstrecken.

Wie ist da eigentlich mit uns? Wer ist der Gärtner, der sich um unser Wohlergehen sorgt? Was ist unser Wasser, das uns neue Lebenskraft gibt?

Der Prophet Jeremia hat darauf eine eindeutige Antwort: Es ist Gott, der HERR, der uns in den Dürrezeiten des Lebens aufrichtet und neue Kraft gibt.

Und so sagt Jeremia zu den Menschen: „Gesegnet ist der Mensch, der sich auf den HERRN verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist. Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch  nicht, sondern seine Blätter bleiben grün.“

Freiraum

Du stellst meine Füße auf weiten Raum – Freiraum

Fernsicht. Der Blick gleitet von der abgemähten Wiese im Vordergrund über den Waldrand und die Hügel dahinter bis zum Horizont. Ich atme tieft ein und aus. Kein Zeitdruck, kein Mensch der mir Vorschriften macht, kein Wegweiser, der meinen Füßen die Richtung vorgibt. So fühlt sich Freiheit an!

Freiheit –„Du stellst meine Füße auf weiten Raum.“ (Psalm 31,9) heißt es in einem Psalm. Gott schenkt uns den Freiraum um unser Leben, unsere Umwelt, unsere Beziehungen zu gestalten.

Wage ich den ersten Schritt weg vom altbekannten Trampelpfad? Nicht dableiben, weil alle da sind? Nicht reden, was alle sagen? Nicht von dem träumen, was alle wollen? Nicht zufrieden sein mit dem, was bekannt ist?

Gott lässt meiner Neugierde und meiner Persönlichkeit Raum.

Und was tu ich?

Ich atme nochmal tief durch, setze den ersten Fuß aufs Gras und gehe dem Horizont entgegen. – Das jedenfalls nehme ich mir für heute vor.

Erde unter den Nägeln

Erde unter den Nägeln – von der Kraft des Wassers und dem guten Gefühl „sauber“ zu sein

Meine Hände sind schwarz von der Arbeit im Garten. Dreckränder haben sich unter den Fingernägeln angesammelt. Schweiß klebt auf meinem Rücken.

Wenn ich schmutzig bin stelle ich mich unter die Dusche. Ich kann mich so lange schrubben, bis ich mich wieder sauber fühle und wohl in meiner eigenen Haut.

Im Laufe des Lebens sammelt sich so eine Dreckschicht auch auf dem Herzen an. Vieles im Leben hat bei mir dunkle Spuren hinterlassen.
Doch im Wasser der Taufe hat Gott mich reingewaschen. Das kann man nicht sehen und nicht riechen. Das Taufwasser duftet nicht nach Duschgel; die Spuren des Lebens zeichnen mich für immer. Doch seit meiner Taufe darf ich Gott jeden Tag abgeben, was an mir klebt: Altes und Neues. Als Kind Gottes, zu dem mich die Taufe gemacht hat, darf ich aus seiner Vergebung leben. Ich darf mich annehmen und wohlfühlen in meiner Haut!

Beim nächste Händewaschen werde ich daran denken.

Der Strom der Zeit

Ich sitze in Regensburg an der Donau. Es ist Bürgerfest. In einem endlosen Strom ziehen Menschen auf dem Weg von einer Musikbühne zur anderen am Hochufer entlang. Mein Blick gleitet von der Donau zu diesem Menschenfluss und bleibt hängen. Menschen tauchen auf, laufen an mir vorüber, verschwinden wieder aus meinem Blickfeld… Mir kommt es vor, als wenn das Leben an mir vorüberzieht. Ich selbst laufe meistens einfach mit. Hier, an diesem Abend, spüre ich, dass es gut tut ab und an Inne zu halten. Nicht einfach wie ein vom Leben vorangetriebener mit dem Strom zu schwimmen. Der Abstand zu den Menschen tut mir gut. Ich beginne mich zu spüren. Als eigenständige Person. Als Mensch, der sich entscheiden kann, ober er einfach mit der Masse weiterläuft oder ob er eine andere Richtung einschlägt. Nicht die, die alle von mir erwarten, sondern die, die ich für mich gehen möchte.

Nach einer Weile packe ich meine Sachen zusammen. Ich stehe auf. Steige die Uferböschung hinauf und gehe … meinen Weg.